HOSPIZVEREIN DÄNISCHER WOHLD | MENSCHEN BEGLEITEN e.V.

Unsere Angebote.

Während unsere Kernarbeit aus der hospizlichen Begleitung von schwerkranken Menschen unserer Heimat besteht, wird diese ergänzt durch einige weitere Angebote, die im Folgenden etwas genauer beschrieben werden:

Hospizbegleitung

Wir begleiten schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörige. Die Begleitung kann zuhause, im Pflegeheim oder im Hospiz stattfinden. Hospizliche Begleitung

Café Courage - für Menschen in Trauer und andere

Unser Café Courage steht all jenen offen, die einen geliebten Menschen verloren haben.

HIER finden Sie unseren aktuellen Flyer als PDF.Dokument.

1.  Café Courage im Büro
In der familiär gehaltenen Umgebung eines „Cafes“ kann man sich in Anwesenheit unserer Trauerbegleiterin oder unseren Koordinatorinnen sowie von geschulten Hospizbegleitern unterhalten und beraten lassen, Trost suchen, sich mit anderen austauschen. Eine Anmeldung ist hierzu nicht erforderlich. Herzlich Willkommen!

2. Frühstück im Café Courage
Die Sonntage im Winter können lang sein und dunkel, daher dachten wir uns, diese Vormittage etwas erheitern zu können: wir möchten gemeinsam mit Ihnen frühstücken! Die Termine entnehmen sie bitte der Seite „Termine„. Wir bitten sie hierfür um eine Kostenbeteiligung von 5 €.

Seit Kurzem ziert eine Flagge unsere im Moment zwei Mal monatlichen Treffen zum Cafe Courage. Sie winkt alle gerne hinein, die ein wenig Trost, Gemeinschaft und Austausch in einer schweren Zeit suchen.

3. Gemeinsames Wandern
Eine kleine gemeinsame Wanderung – heraus aus der oft eintretenden Starre, die sich im Trauerprozess einstellen kann – hinein in die Lebendigkeit der Bewegung unserer Füße, dem pulsierenden Fluss unseres Atems, dem Einklang mit unserem schönen Land.

Sollten Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich bitte zu den jeweiligen Terminen bei unserer Büroleitung, Frau Gudrun Ehmke: Tel.: 04346/6026448 oder 04346/9943 oder per Mail:  ehmke@hospiz-im-wohld.de an.

4. Unser Team Café Courage besteht aus unseren Trauerbegleiterinnen
Iris Peter-Grötsch (2 Jahre), Andrea Hunklinger (1 Jahr) und Sabine Kleinophorst (1 Jahr).

iris-01

andrea-01

sabine-01

Palliativberatung

Sehr häufig stellt eine oft plötzlich diagnostiziere Erkrankung Betroffene und deren Angehörige vor zahlreiche Nöte, nicht selten fühlt man sich überfordert und hilflos. Sie können sich gerne bei medizinischen, pflegerischen, sozialen, ethischen und spirituellen Fragen an uns wenden.

Palliative Beratung von Menschen mit chronischen Organleiden

Das Augenmerk hospizlicher Betreuung richtet sich seit Beginn der Hospizbewegung in erster Linie auf Menschen mit einer Tumorerkrankung. Jedoch besteht auch bei Menschen mit chronischen Organleiden ein hoher Bedarf an palliativer Beratung und Begleitung. Die letzte Strecke einer „Raucherlunge“ oder einer schweren Herzerkrankung unterschiedet sich zudem nur unwesentlich in ihrer Beschwerdelast von denen einer fortgeschrittenen Tumorerkrankung.

Wir möchten daher Menschen, die an einer chronischen Organerkrankung leiden, eine palliative Beratung und Begleitung anbieten. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Mehr hierzu finden sie unter Information.

Beratung bezüglich Patientenverfügung / Vorsorgevollmacht

Immer mehr Menschen möchten für den Fall vorsorgen, dass sie nicht mehr selbst entscheiden oder sich äussern können. In jungen Jahren ist es oft nicht vorstellbar, jemals in eine Situation zu kommen, nicht mehr selbst über die eigenen Angelegenheiten entscheiden zu können.

Als Ausdruck Ihres Selbstbestimmungsrecht können Sie für bestimmte Grenzsituationen Ihres Lebens Ihren Willen in einer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung festlegen. Vorsorge Flyer

Wollen Sie sicher gehen, wie Ärzte und Pflegepersonal mit Ihnen umgehen, wenn Sie nicht mehr selbst für sich entscheiden können? Formulieren Sie Ihre Wünsche in einer Patientenverfügung.Wir beraten Sie gerne!

Bitte melden Sie Ihren Informations – und Beratungswunsch telefonisch bei uns an!
Telefon: 04346 – 602 64 48, Bürozeiten: Dienstag und Donnerstag: 10.00 bis 12.00 Uhr

Ein Termin wird danach zwischen Ihnen, auf Wunsch auch gerne gemeinsam mit Ihren Angehörigen, und den Beratern vereinbart. Dauer der Beratung: ca 90 Minuten

Kosten: evtl. Schutzgebühr für Patientenverfügung/Broschüre: 5,50 €
Die Beratung selbst ist kostenfrei, über eine Spende freuen wir uns.

Hospizliche Besuchshunde

amba-2017Vor drei Jahren begannen wir, im dritten Jahr unseres Bestehens, mit der Ausbildung hospizlicher Besuchshunde. Diese umfasst zwei Teile:
Im Rahmen der Hundeausbildung durchlaufen die Tiere zunächst eine Schulung, welche alle Aspekte des Besuchshundetrainings umfasst. Dann werden sie nochmals intensiv in Einzelkontakten auf das Zusammensein mit schwerkranken Menschen vorbereitet. Dem Training geht ein Eingangstest der Hunde voraus. Bedingungsloses Vertrauen in den Hundehalter ist obligat, ebenso wie ein guter Grundgehorsam.

Der zweite Teil der Ausbildung besteht in der Weiterbildung der Hundehalter.

Nach erfolgreicher Abschlussprüfung werden die Teams noch für eine Weile von unserer Hundetrainerin, Frau Kati Zimmermann, begleitet  Die Betreuung durch die Koordinatoren des Vereins sowie das Angebot zur Supervision als auch die Möglichkeit, an allen Weiterbildungstreffen der Hospizbegleiter teilzunehmen, runden das Ehrenamt ab.

Derzeit sind zwischen 10 und 15 Teams im Einsatz. Sie besuchen wöchentlich die Alten,-und Pflegeeinrichtungen unserer schönen Heimat. Auf Anfrage ist auch ein Besuch bei ihnen zu Hause möglich. Seit September 2016 besuchen die Teams zwei ausgewählte Stationen der Inneren Medizin des Städtischen Krankenhauses in Kiel.

Das gesamte Projekt ist spendenfinanziert. Falls auch Sie den Besuch eines freundlichen Vierbeiners und seines ebenso liebenswürdigen Halters wünschen, so nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf! Unser Angebot ist für Sie kostenfrei.

Flyer Besuchshunde

Ambulante klinische Ethikberatung

Durch unsere moderne Medizin und deren Fortschritt können komplexe Situationen entstehen, die therapeutische Maßnahmen nach sich ziehen, welche nicht von allen Beteiligten auf Anhieb mitgetragen werden. Hierfür gibt es im klinischen Bereich seit einiger Zeit Beratungsmöglichkeiten, die versuchen, zur Verständigung in ethischen Konfliktfällen beizutragen. Wir sehen diesen Bedarf auch zunehmend im ambulanten Bereich.

Mit einer Ethikberatung können, durch das Zusammenführen aller in der Versorgung Beteiligter, die unterschiedlichen Sichtweisen, welche an sich primär förderlich und erwünscht sind, zusammengeführt werden. Das Ziel hierbei liegt nicht in einem „Urteil von draußen“ oder darin, jemand Professionellem wie Ihnen vorzugeben, was zu tun oder zu lassen sei. Vielmehr soll, durch eine Ethische Moderation unter Einbeziehung aller Beteiligter, versucht werden, die verschiedenen Bewertungen der Sinnhaftigkeit einer Behandlung miteinander zu beleuchten und zu einer bestmöglichen und für alle tragfähigen Handlungsempfehlung zu gelangen. Die Verantwortung für die ärztliche und pflegerische Behandlung verbleibt hierbei stets beim Behandlungsteam.

Unser Angebot wird primär geleistet durch unsere Vorsitzende, Dr. Friederike Boissevain. Sie hat eine einjährige Ausbildung zur zertifizierten klinischen Ethikberaterin absolviert und ist Vorsitzende des klinischen Ethik-Komitees des Städtischen Krankenhauses in Kiel. Hierbei wird sie unterstützt durch unsere Koordinatorin, Martje Manthee, die mehr als 20 Jahre im UKSH als Krankenschwester auf Intensivstationen gearbeitet hat, wo sie nahezu täglich mit komplexen Entscheidungen konfrontiert wurde. Bei Bedarf können Beratende aus den Bereichen Rechtswissenschaft, Sozialarbeit und Psychologie hinzugezogen werden.

Wir würden zunächst separate Gespräche mit allen Beteiligten führen, um daraufhin anzustreben, in einer größeren Runde aller Beteiligter zusammen zu kommen. Unsere Arbeit unterliegt hierbei durchgehend einer strengen Schweigepflicht.

Unser Angebot ist kostenfrei. Anfragen kann jede oder jeder, der oder die sich in einem ethischen Konflikt bei einer Patientenbetreuung am Lebensende sieht: Ärzte, Pflegende, Angehörige, Betroffene. Sie können uns durch die oben aufgeführten Varianten kontaktieren.

Hospiz in der Schule

Im Rahmen dieses Projektes werden Themen wie Vergänglichkeit, an einer schweren Erkrankung leiden, Sterben, Tod und Trauer an ausgewählten Schulen unserer Heimat vorgestellt. Dies geschieht auf Anfrage in mehreren Unterrichtseinheiten und nach ausführlicher Rücksprache mit der Schulleitung sowie Lehrern und Eltern. Die Darstellung richtet sich nach dem Alter der Kinder und reicht von einer eher spielerischen Herangehensweise bis hin zu sachlich betonter Informationsübermittlung.

Hospiz im Heim

Eine hospizliche Begleitung kann außer in der häuslichen Umgebung auch in einem Alten- und Pflegeheim erfolgen.

In den letzten Jahren ist der Anteil an Menschen, die an einer schweren Demenz leiden, deutlich gestiegen. Um hier vielleicht ein wenig zu helfen, aber auch um für mehr Akzeptanz ob unserer Aufgabe zu werben, um uns sichtbarer zu machen, haben wir vor einer Weile das Projekt „Hospiz im Heim“ begonnen. Inzwischen werden in vier Heimen im Wohld ein Mal pro Woche für jeweils 2 Stunden Menschen besucht, die vorher von den Pflegekräften ausgewählt worden sind – weil sie einen besonders hohen Gesprächsbedarf haben, weil sich ihr Allgemeinzustand plötzlich verschlechtert hat, weil niemand zu ihnen kommt oder weil sie gerade ganz traurig sind.

Unsere Begleiter stehen, in enger Abstimmung mit den Pflegenden, auch Angehörigen für Gespräche zur Verfügung.

Projekt KLEE

KLEE ist ein Projekt der Hospizinititiative Kiels, an dem sich der Hospizverein Dänischer Wohld e.V. beteiligt.

Die von uns ausgebildeten Hospizbegleiter wurden auf das Projekt KLEE im Rahmen einer von der Hospizinitiative Kiel konzipierten Fortbildung intensiv vorbereitet. (www.hospiz-initiative-kiel.de).

Unsere Begleiter stehen als Ansprechpartner für die Kinder zur Verfügung, in deren Familie ein Elternteil lebensbedrohlich erkrankt ist. Sie bieten Begleitung im Alltag und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung. Das Angebot ist kostenfrei und wird durch Spenden finanziert.